Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg, Altenburgerstr. 16, 96049 Bamberg, (09 51) 95 20 20 0, khg@bnv-bamberg.de
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Erste Bamberger Schule, die an der neuen Programmgeneration Erasmus+ (2021-27) teilnehmen darf

Die Fahrt nach Holland zum "Kultur-Segeln" im IJsselmeer und Wattenmeer begann am Montag, den 9.7.2023 relativ unangenehm, da im Bus leider die Klimalange streikte - was bei 34° natürlich suboptimal war - es sollte aber über die gesamte Fahrt hinweg bei dieser einzigen kleinen Ungereimtheit bleiben.

Nach 8 Stunden Fahrt ging es in Harlingen, dem Heimathafen unseres Segelschiffes "Grote Beer", zum ersten Mal an Bord. Zuvor mussten wir noch auf das Gebäck aufpassen, damit es die Möwen nicht stahlen und natürlich auch das restliche Gepäck aufs Schiff verfrachten. Am ersten Abend haben wir uns noch in unseren kleinen Kajüten eingerichtet und haben den Abend mit Spielen, Musik oder und kleineren Spaziergängen im Sonnenuntergang ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging es direkt ans Segeln mit Skipper Daan und Maat Marte. Nach einer kleinen Einführung in Knotentechniken, Segelhissen und Sicherheit an Bord wurde das Boot klar gemacht und es ging es direkt los.

Unsere Reise ging zunächst nach Enkhuizen am Südwestufer des Ijsselmeeres. Nach mehreren Stunden Segeln, einer Schleusendurchfahrt, vielen Wenden und Halsen aber auch so ein oder anderem Schläfchen an Deck (eincremen ist sehr wichtig, wir sprechen aus Erfahrung), sind wir im malerischen Ort Enkhuizen angekommen und durften die Stadt erkunden. Eine Gruppe gab uns einen kleinen historischen Abriss dieser für das Ijsselmeer bedeutenden Stadt direkt am Zugang zum Markenmeer. Backfisch- oder Krabbenbrötchen standen nach der anstrengenden Fahrt hoch im Kurs und auch ein paar niederländische Wörter hatten wir schon aufgeschnappt, wie z.B. „fis“= Fisch, „verkocht“= verkauft und „fiets huren?“ = Fahrrad leihen?

Später am Abend packte Moritz seine Gitarre aus und wir begleiteten ihn mehr oder weniger ebenso laut wie falsch zu unseren Lieblingsliedern.

Am Dienstagmorgen starteten wir schon um 9 Uhr zur Insel Terschelling. Dies war der längste Segeltag insgesamt und wir hatten dafür bestes Segelwetter. Bei Windstärke 4-6 und einigem Wellengang mussten wir sogar unsere Rettungsjacken anlegen, um sicher an Bord zu sein. Und ja, auch dieser Abend wurde selbstverständlich gebührend beendet.

Wie auch schon am Tag zuvor, versorgte uns der jeweilige Kochtrupp kulinarisch bestens, so dass es an nichts mangelte.

Der Mittwoch begann mit einer gemeinsamen Wattwanderung (für viele ein erstes mal!) mit kurzen Referaten zu unterschiedlichen Gegebenheiten im Watt, sowie einer Wanderung zum höchsten Punkt Terschellings und einem kurzen Ausflug ins Zentrum. Gegen Mittag legte wir Richtung Vlieland ab, und sind das erste Mal mit dem Segelboot richtig gekreuzt. Aufgrund der Strömungen und des ungünstigen Windes mussten wir uns richtig ins Zeug legen, um ans Ziel zu gelangen. Wer die Muse hatte auch mal länger auf die See zu schauen, der konnte auch die vereinzelten Robben sehen, die uns hier und da begleiteten.

Nachdem wir angekommen waren, sind wir durch die Dünen an den wunderschönen Sandstrand gelaufen und viele von uns sind auch schwimmen gegangen. Am Abend haben wir uns den Sonnenuntergang in den Dünen angeschaut und wie schon die restlichen Tage wurde wieder viel gelacht und zusammen gespielt.

Dies bedeutete aber auch, dass nun schon unser letzter Tag der Reise bzw. an Bord gekommen war.  Da Vlieland aber eine solch wundervolle Insel ist, stand eine Wanderung zur Nordseite der Insel an, also quasi direkt an die Nordsee. Der eine oder die andere genoss vor der Abfahrt noch eine „chocomel met slagroom“ (heiße Schokolade mit Sahne) oder einen „verse muntthee“ (frischer Minztee) im Café direkt in den Dünen, bevor es am Strand entlang zurück zum Boot ging. Am Donnerstag ging es, bei diesmal sogar noch besseren Segelbedingungen, wieder zurück zum Heimathafen Harlingen.

Bei dieser letzten Tour waren dann auch tatsächlich alle an Bord, denn es kam ein wenig Wehmut auf, da sich die Fahrt langsam dem Ende neigte. Bei Sonnenuntergang im Hafen wurde das Schiff fertig gemacht, so dass wir am Freitag um 9 Uhr pünktlich die Heimreise antreten konnten, diesmal mit Klimaanlage.

Ganz herzlicher Dank geht an die betreuenden Lehrkräfte Frau Günther und Herrn Zapf sowie besonders an Frau Meyrer, die die komplizierte Vorbereitung managte bzw. die Gesamtleitung hatte. Wir sind alle unfassbar dankbar, diese einmalige Erfahrung gemacht zu haben und werden diesen Trip nie vergessen.


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